ENTSPANNT, oder doch lieber GESPANNT wie eine Gitarrensaite?????

Jeder Mensch benötigt immer wieder einen Ausgleich zu seinen Belastungen. Diese können sowohl beruflicher, als auch privater Natur sein.

  1. im Beruf z.B.: Steigerung des Umsatzes, Kosteneinsparung durch Mitarbeiterreduktion – gleiche Arbeit wird durch weniger Personal erledigt, Arbeitsplatzsicherheit, Führungsverantwortung, Zeitdruck, ständige Erreichbarkeit (Handy, Blackberry, …..), etc.

  2. im Privatleben z.B.: Konflikte in der Familie, Probleme mit den Kindern, finanzielle Probleme, Eheprobleme, gesundheitliche Einschränkungen, Arbeitszeiten, etc.

  3. im Sport z.B.: Lampenfieber am Start, anhaltender Druck (Trainer, Medien, Eltern, …), viel verlorene Zeit durch lange Reisebewegungen, Qualifikationen für Großereignisse, etc.

Während der Gesundheitssport als Ausgleich nur in der Freizeit durchgeführt werden kann, können Entspannungsverfahren dann angewendet werden, wenn man sie benötigt.

Der Gegenspieler zur Spannung ist die Entspannung.

Du bestimmst selbst, ob du lieber den ganzen Tag unter „Dauerstrom“ stehst, oder doch einen bewussten, selbst herbeigeführten Wechsel zwischen Spannung und Entspannung bevorzugst. Ein gewisser Grad an Entspannung ist notwendig, damit du wieder effektiv und mit voller Energie die nächsten Aufgaben erfüllen kannst.

Wirkungsvolle Entspannungstechniken können jederzeit, teilweise auch für andere Personen im unmittelbaren Umfeld unmerkbar, angewendet werden und sind Verfahren zur Förderung von Erholung und Regeneration.

Jeder Mensch sollte deshalb ein paar Entspannungstechniken kennen und können, um im Falle des Falles darauf zurückzugreifen. Die Entspannungstechniken haben nur dann ihre voll Wirkung, wenn man sie auch regelmäßig trainiert. Nur weil du einen Läufer kennst, kannst du ohne Training vermutlich keinen Halbmarathon laufen. Genauso ist es auch bei den Entspannungsverfahren. Je öfter sie trainiert werden, umso rascher und effektiver wirken sie zum gewünschten oder benötigten Zeitpunkt.

Für einen Sportler ist Entspannung deshalb auch noch von großer Bedeutung, um in weiterer Folge unmittelbar vor einem Wettkampf mit Aktivierungstechniken den gewünschten und auch bekannten Grad der Spannung, den idealen Leistungszustand, bewusst herzustellen.

Hier ist einen kleiner Auszug von möglichen Entspannungstechniken.

  • Atementspannung

  • Blitzentspannung

  • Fantasiereise zur Entspannung

  • Progressive Muskelentspannung nach Jacobson

  • Schlüsselschlaf

  • Musikentspannung

  • Qi Gong

Du kannst verschiedenste Entspannungstechniken bei Mental Austria – Mentaltraining – Sportmentaltraining Michael Deutschmann fachkundig erlernen.


  • Quellen:

  • Die Kunst der Höchstleistung von Alois Kogler – Springer Verlag

  • Lexikon der Mentaltechniken von Bender/Draksal – Draksal Fachverlag

  • Mentales Training von Hans Eberspächer – Copress Verlag

  • 100 Prinzipien der Sportpsychologie von Thomas Meyer – Copress Verlag

Ablauf eines Mentaltrainings bei Mental Austria

Am Beginn eines Mentaltrainings ist immer ein kostenloses Erstgespräch in der Dauer von ca. 1,5 Stunden.

Bei diesem Erstgespräch lernen sich der Diplom Mentaltrainer – Sportmentaltrainer und der Kunde/die Kundin näher kennen. Es werden in einem zwanglosen Gespräch der IST-Zustand und die Bedürfnisse festgestellt bzw. abgeklärt. Im Laufe des Erstgespräches berichteten Kunden sehr oft vom berühmten AHA-Erlebnis. Es ist gut, wenn sie schon im Zuge des Erstgespräches gewisse AHA-Situationen kennen lernen.

Gerade dies ist der beste Zeitpunkt, um effizient an die Sache heranzugehen.

Nach dem Erstgespräch haben sie Zeit für sich selbst und ihre Zielvorstellung. Sie können ganz bequem ein paar Tage das Erstgespräch überdenken und sich entscheiden, ob sie mit meiner Unterstützung “ihre Sache” in Angriff nehmen wollen.

Es hat sich herausgestellt, dass die ersten 4 Trainingstermine im Wochenrythmus am effizientesten sind. Danach bestimmen sie, ob sie diesen Rythmus beibehalten wollen oder die weiteren Mentaltrainingssitzungen in einem etwas größeren zeitlichen Abstand besuchen werden.

Die Erfahrung zeigt, dass Kunden nach 6-8 Sitzungen schon von sehr guten Erfolgen berichten.

Zur Festigung und zur Evaluierung ist es sinnvoll, nach Beendigung des Mentaltrainings, in Abständen von 1-2 Monaten weitere Sitzungen zu besuchen. Erst dann kann die nachhaltige Wirkung garantiert werden!

Die Dauer einer Mentaltrainingssitzung ist 60 Minuten und findet in Sautens statt.

Der Begriff Mentaltraining beinhaltet das Wort “TRAINING”.
Der von ihnen gewünschte Erfolg stellt sich nur dann ein, wenn sie einerseits die Mentaltrainingssitzungen regelmäßig besuchen und andererseits in ihrer Freizeit die “Hausübungen” durchführen.

„Crash-Sitzungen“ und „Schnellsiede-Mentaltraining“ können sie bei mir leider nicht buchen, da diese Angebote von mir als nicht seriös beurteilt werden!

Auf der Homepage von Mental Austria www.mental-austria.com können sie im Kodex nachlesen, an welche Qualitätsstandards ich mich halte!

“Wer sein Ziel kennt, findet den Weg.”

Laotse

Ich freue mich, sie beim kostenlosen Erstgespräch kennenzulernen

Ihr Michael Deutschmann

Wahrnehmung

Die Geschichte:

An einer U-Bahnhaltestelle in Washington DC, spielte ein Mann an einem kalten Januar Morgen 2007 für 45 Minuten, auf seiner Violine sechs Stücke von Bach.

Während dieser Zeit benutzen ca. 2000 Menschen dies Halltestelle, die meisten auf dem Weg zur Arbeit. Nach etwa 3 Minuten bemerkte ein Passant die Musik. Für ein paar Sekunden verlangsamte er seine Schritte, um dann schnell wieder seinen Weg zur Arbeit fortzusetzen.

4 Minuten später:

Der Geiger erhält seinen ersten Dollar. Eine Frau wirft ihm einen Dollar in den Hut ohne ihr Tempo zu verringern.

6 Minuten später:

Ein junger Mann lehnt sich gegen die Wand um zuzuhören, dann blickt er auf seine Uhr und setzt seinen Weg fort.

10 Minuten später:

Ein etwa 3 jähriger Junge bleibt stehen, aber seine Mutter zieht ihn fort. Das Kind bleibt erneut stehen, um dem Musiker zuzusehen, aber seine Mutter treibt ihn an und das Kind geht weiter. Mehrere andere Kinder verhalten sich ebenso, aber alle Eltern – ohne Ausnahme – drängen ihre Kinder zum schnellen Weitergehen.

Nach 45 Minuten:

Der Musiker spielt ohne abzusetzen. Nur 6 Menschen insgesamt blieben stehen und hören für kurze Zeit zu. Ca. 20 geben ihm Geld, aber gehen in ihrer normalen Geschwindigkeit weiter. Die Gesamteinnahmen des Mannes sind $ 32.-

Nach einer Stunde:

Der Musiker beendet seine Darbietung und es wird still. Niemand nimmt Notiz und niemand applaudiert. Es gibt keine Anerkennung.

Niemand wusste es, aber der Violinist war Joshua Bell, einer der größten Musiker der Welt. Er spielte eines der komplexesten und schwierigsten Musikstücke die je geschrieben wurden auf einer Violine im Wert von 3,5 Mill $.

Zwei Tage zuvor spielte Joshua Bell vor einem ausverkauften Haus in Boston das gleiche Stück zu einem Durchschnittspreis von 100$ pro Platz.

Dies ist eine wahre Geschichte. Joshua Bell spielte inkognito in der Untergrundstation. Auftraggeber dieses sozialen Experimentes über Wahrnehmung, Geschmack und Prioritäten war die Washington Post.

Diese Experiment warf folgende Fragen auf:

Können wir Schönheit in einem alltäglichen Umfeld, zu einem unangemessenen Zeitpunkt, wahrnehmen?

Wenn dem so ist, nehmen wir uns Zeit sie wertzuschätzen?

Erkennen wir Talent in einem unerwarteten Kontext?

Eine mögliche Schlussfolgerung dieses Experimentes könnte sein:

Wenn wir nicht einmal einen Moment Zeit haben anzuhalten und einem der besten Musiker der Welt zuzuhören während er eines der wundervollsten Musikstücke auf einem der schönsten Instrumente spielt die je gebaut wurden……

Wie viele andere Gelegenheiten verpassen wir während wir durch unser Leben hasten?

Mannschaftssport – Gemeinsam sind wir stark

„Hilfe, es geht nichts mehr!“ Das ist im Mannschaftssport die letzte Aussage, bevor ein Mentaltrainer hinzugezogen wird. Es wird erwartet, dass der „Wunderwuzi“ die Mannschaft innerhalb kürzester Zeit mental auf Vordermann, zurück auf die Siegerstraße und in der Tabelle weit nach vorne bringt.

Doch jeder, der 1 und 1 zusammenzählen kann weiß, dass das Ergebnis dabei nie und nimmer 5 sein kann.

Dem Mentaltraining muss dabei genauso genügend Zeit eingeräumt werden, wie dem physischen Training. Gerade im Mannschaftssport ist der zeitliche Einsatz noch viel intensiver. Abgesehen davon nutzt es nur demjenigen etwas, der sich darauf einlässt.

Zuerst muss der gesamten Mannschaft das große Unbekannte – Mentaltraining – zugänglich gemacht werden. Erst wenn die Mannschaft genau weiß und vielleicht schon am eigenen Leib erfahren hat, was hinter diesem Begriff steckt, kann sie sich objektiv dafür oder dagegen entscheiden.

Bevor mit der gesamten Mannschaft effektiv gearbeitet werden kann, müssen bestimmte Einheiten mit jedem Spieler einzeln durchgeführt werden. Dabei wird nach einem ausführlichen Erstgespräch eine Werteanalyse, Zielarbeit und eine Stärkenanalyse durchgeführt. Diese Arbeiten und Analysen sind spätestens dann von sehr großer Bedeutung, wenn die Werte und Ziele des Teams ausgearbeitet und die persönlichen daran angeglichen oder ausgerichtet werden.

Erst wenn dieser Abschnitt abgeschlossen ist, hat jeder Spieler persönlich mit dem Mentaltrainer zu tun gehabt, für sich bereits Konstruktives mitnehmen können und somit die Basis für ein weiteres Mentaltraining mit der Mannschaft geschaffen. Durch diese Einzeltrainings bekommt der Mentaltrainer auch einen Überblick über die Struktur der Mannschaft.

Natürlich ist es auch wichtig, dass der Trainer mit eingebunden wird, ja sogar der Vorreiter sein soll. Wir wissen genau, in wie vielen Vereinen die Trainer jahrelange ehrenamtliche Tätigkeiten verrichten. Das Mentaltraining soll als ganzheitliche Ergänzung zum Training gesehen werden. In keinem Fall soll damit die Qualität der Trainer in Frage gestellt oder ihre großartigen Leistungen geschmälert werden! In größeren Vereinen geht es soweit, dass sogar der Vorstand oder Ausschuss des Vereines mental unterstützt wird.

Schließlich sollten am Ende der aufwendigen Arbeit die Wert- und Zielvorstellungen des Trainers und der Mannschaft annähernd ident sein. Erst wenn alle das gleiche Ziel vor Augen haben, vom gleichen sprechen, kann es soweit kommen, dass sie für IHR Ziel leben.

Hier gefällt mir ein Zitat sehr gut:
„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“
Antoine de Saint-Exupery

Ein richtiges Team muss die Handlungs- und Ergebnisziele schriftlich oder auch grafisch fixiert haben. Wenn das Ziel am Saisonende erreicht werden möchte, ist es wichtig, dass das Endziel in überschaubare Zwischenziele zerlegt wird. Das schönste an einer Zielarbeit ist das emotionale Verankern des Zieles im Unterbewusstsein. Das Unterbewusstsein steuert ja zu einem wesentlichen Teil unser Handeln. Es „verfolgt“ dich dein Ziel andauernd in Gedanken. Zu den unterschiedlichsten Zeiten und Momenten kommt das verankerte Ziel immer wieder vor die Augen! Das ist wunderschön!

Genau das ist es, was über die langwierige und harte Aufbau- und Trainingsphase die Motivation und den Willen erhält oder sogar noch steigert!

Sollten neue Mitglieder zur Mannschaft stoßen, ist es selbstverständlich notwendig, dieselben Vorgänge zu wiederholen. Deshalb ist zu häufiger Wechsel von Sportlern zu vermeiden. Wir alle kennen folgende Aussage: „Never change a winning team!“

Wenn man den Mannschaftssport näher betrachtet, ist das Teamentwicklung auf höchster Ebene.

Kommen neue Spieler zur Mannschaft dazu, beginnt der Teamentwicklungsprozess nach dem Erziehungswissenschaftler Bruce W. Tuckman, der in fünf Phasen beschrieben wird.

  • Formierungsphase
  • Konfliktphase
  • Regelphase
  • Arbeitsphase
  • Auflösungsphase

Diese einzelnen Phasen sollten auch ausgelebt werden dürfen. Es kommt der Moment, wo Konflikte innerhalb der Mannschaft oder mit dem Trainer stattfinden.

Hierzu trägt die Gruppendynamik einen nicht unwesentlichen Teil dazu bei. Geradezu als Paradebeispiel kann hier der „Kampf“ um einen Fixplatz in der Startformation gesehen werden. Es werden in der Freunderlwirtschaft „Freunde“ durch Mannschaftskollegen vielleicht mehr unterstützt als andere. Es ist verständlich, dass dann eine Missstimmung und eine daraus resultierende Kleingruppenbildung entstehen. In dieser Situation wird es sein, dass der Mentaltrainer mit dem Trainer der Mannschaft die Situation erörtert und ihm dabei seine Beobachtungen mitteilt. Denn wenn Personen ausgegrenzt werden hemmt das die Leistungsfähigkeit des Teams.

Erst in der Arbeitsphase ist die Mannschaft arbeitsfähig. Jedes Mitglied hat seinen Platz innerhalb des Teams. Natürlich endet die Teambildung nicht auf der Sportstätte, auch die Bedingungen außerhalb tragen zur Vertiefung bei!

Sehr wichtig für das Zugehörigkeitsgefühl zu einer Mannschaft ist auch die einheitliche Bekleidung. Hierzu zählt die Trainingsbekleidung genauso wie jene Bekleidung, mit der die Mannschaft bei Wettkämpfen geschlossen als Team erscheint. Hier sind persönliche Extrawürste genauso unpassend wie beim Wettkampf selbst. Genau solche Punkte gehören in der Regelphase der Teamentwicklung genauestens definiert.

Man darf aber die Mannschaftsleistung nicht als Summe der Einzelleistungen sehen. Es gibt Untersuchungen, wonach bei Tauzieh-Teams mit 3 Sportlern die jeweilige Einzelleistung schon nur mehr ca. 85 % beträgt. Ich möchte damit nur aufzeigen, wo noch sehr viel Potential möglich ist. Jene Sportler, die bisher ohnehin 100% ihrer Einzelleistung gegeben haben, mögen sich davon ausgenommen sehen!

Das Sinken der Einzelleistungen nennt man das „Trittbrettfahren“ von Mannschaftsmitgliedern. In Fachlektüren wird das auch als „soziale Faulheit“ beschrieben. Gerade an dieser Stelle ist Ursachenforschung samt anschließender Klärung und konstruktives Feedback unbedingt notwendig.

Jede Mannschaft hatte schon mal eine Krise. Das was immer geklappt hat, funktioniert auf einmal überhaupt nicht mehr. Die Fans auf der Tribüne merken das, indem die Kreativität und das Selbstvertrauen abnimmt, die Sportler durch übertriebenes Sicherheitsdenken auffallen, wiederum die Konzentration abnimmt, was sich in banalen Fehlern finden lässt.

Hier bietet sich als eine von vielen Teillösungsmöglichkeiten eine Überarbeitung der Ziele an. Sollten Zielkonflikte vorliegen, gehören diese natürlich geklärt. Ebenso gehören die in Gedanken selbst gesetzten Grenzen erweitert. Es darf dabei schon auch etwas geträumt werden.

Andauernde negative Gedanken, die für den Einzelsportler eine mentale Blockade darstellen, können durch mangelnde Sinnhaftigkeit, Verstehbarkeit oder Machbarkeit hervorgerufen werden. In dem Fall ist es unerlässlich, dass die Stärken noch weiter gestärkt werden und die gelebten Werte des Sportlers analysiert werden.

Wer kennt diese Situationen nicht, wo ein Spieler eine 100%-Chance nicht in einen Punkt oder ein Tor umwandelt, worauf die Zuschauer pfeifen, die Mitspieler schimpfen und der Trainer in der Coachingzone durch sein wildes Gestikulieren und lautstarkes Wüten fast einen Kreislaufkollaps bekommt. Wie soll der besagte Spieler in der nächsten Situation erfolgreich sein? Denn unsere Gedanken beeinflussen unsere Gefühle. Und wenn die Gedanken negativ sind, wie sollen dann unsere Gefühle positiv sein? Sehr wichtig ist der Rahmen des Teams, in dem man auch Fehler machen darf, ohne dafür gleich an den Marterpfahl gestellt zu werden. Wenn keine Fehler gemacht werden dürfen, wird kein Spieler mehr ein Risiko eingehen, was wieder der Auslöser dafür ist, dass das Niveau der Mannschaft sinkt. Der Ansatz des Mentaltrainers wäre hier zum Beispiel bei der konstruktiven Kommunikation und auch bei den Techniken zum Abschirmen von den negativen Einflussfaktoren.

Gerade bei Mannschaftsweltmeisterschaften ist es immer wieder zu beobachten, dass sich die Spieler während der Bundeshymne entweder gegenseitig die Hände halten, oder die Arme auf die Schultern und Hüften des Nachbarn legen. Das ist das typische Signal nach innen und außen, dass die Mannschaft eine Einheit darstellt. Darüber hinaus bringt es noch die Botschaft in die Wohnzimmer, dass sie eine Einheit darstellen und vereint um das definierte Ziel gekämpft wird. Es ist ein Ausdruck von: „Gemeinsam sind wir stark!“

Ihr Michael Deutschmann

Mentaltraining

Mentales Training bezieht sich auf geistige Methoden und Prozesse, die sich durch das ganzheitliche Wahrnehmen, Denken, Entscheiden und Trainieren, auf die Steigerung der Leistungsfähigkeit und Lebensfreude konzentrieren.

Es sind keine unklaren oder undurchschaubaren Vorgänge aus der Geisterwelt und es ist keine Psychotherapie.

Was alles kann damit erreicht werden?

> Steigerung der Lebensfreude und Leistungsfähigkeit = Lebensqualität.

> Eröffnet Möglichkeiten, noch ungenutzte Potentiale zu erkennen und zu nützen.

> Bewusstes, authentisches Vorbereiten auf Herausforderungen in privaten, geschäftlichen und sportlichen Bereichen des Lebens.

> Wahrnehmen und Wertschätzen der persönlichen Ressourcen und Stärken.

> Aktivieren der vorhandenen Energien zur Zielfindung, -formulierung und Umsetzung.

> Mentales Training ist ganzheitliche und nachhaltige Steigerung der Lebensqualität.
Unter Mentaltraining verstehen wir Techniken, die sich auf bewusste und unbewusste Denkvorgänge beziehen. Um Verhaltensmuster und Zustände, welcher Art auch immer, zu verändern oder positiv zu beeinflussen.

Unser Mentaltraining bezieht sich auf mentale Prozesse, die das Wahrnehmen, Denken, Entscheiden und die damit zusammenhängenden Gedächtnis- und Handlungsleistungen betreffen.

Sie bekommen damit mentale Instrumente an die Hand, um die eigenen inneren Kräfte in herausfordernden Situationen durch konstruktives Denken zu aktivieren.

Mit Hilfe des mentalen Trainings können Sie die eigenen negativen Gedanken herausfinden und sich konstruktiv mit ihnen auseinander setzen, und zwar so lange, bis die negativen Gedanken ihre Wirkung verlieren.

Dann können sie durch hilfreiche, die Handlungsfreiheit erweiternde Gedanken ersetzt werden.

Burn Out – Im wahrsten Sinne des Wortes „AUSGEBRANNT“

Burnout-Gefährdung ist ein Prozess mit vielen Gesichtern, der sich über Jahre ziehen kann. Die wenigsten Betroffenen wollen es wahr haben und strengen sich noch mehr an – bis irgendwann gar nichts mehr geht.

In der wissenschaftlichen Fachliteratur gibt es unterschiedliche Definitionen des Begriffs Burnout.

Unter dem Burnout-Syndrom wird ein Zustand des seelischen, geistigen und körperlichen Ausbrennens verstanden. Burnout entwickelt sich langsam über einen Zeitraum von andauerndem Stress, übermäßigem Energieeinsatz und persönlicher Überforderung. Die Ursachen dafür sind vielfältig und kommen von innen und außen: berufliche, private und gesellschaftlich bedingte Auslöser bewirken den Burnout-Prozess und verstärken sich gegenseitig. Burnout führt schließlich zur massiven Beeinträchtigung der persönlichen Motivationen, der Einstellungen und des gesamten Verhaltens. Motivation und Freude an der Arbeit und am Leben gehen dabei immer mehr verloren. (Quelle: Herbert Freudenberger)

Die Ursachen von Burnout liegen im Wesentlichen nicht in den Persönlichkeitszügen der Betroffenen, sondern in den wirksamen und strukturellen Merkmalen von ungünstigem Umfeld bei der Arbeit. Drei weitere Komponenten beeinflussen den Verlauf von Burnout: emotionale Erschöpfung, Depersonalisation und reduzierte persönliche Leistung.

Die 12 Burnout-Stufen von Freudenberger:

• Der Zwang, sich zu beweisen

• Verstärkter Einsatz

• Subtile Vernachlässigung der einen Bedürfnisse

• Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen

• Umdeutung von Werten

• Zunehmende Leugnung der auftretenden Probleme

• Rückzug

• Deutlich beobachtbare Verhaltensänderungen

• Depersonalisation/Verlust des Gefühls für die eigene Persönlichkeit

• Innere Leere

• Depression

• Völlige Erschöpfung

Zu den Faktoren, die die Entstehung des Burnout begünstigen, zählen beispielsweise:

• Mangel an positivem Feedback

• Fokussierung auf Klientenprobleme

• gehäufte chronische und schwer zu beeinflussende Probleme

• Normen eines guten Helferverhaltens

• übertriebene Involviertheit

• Hierarchieprobleme

• administrative Zwänge

• schlechte Teamarbeit

• Druck von Vorgesetzten

• schlechte Arbeitsorganisation

• mangelnde Ressourcen (Personal, Finanzmittel)

• problematische, institutionelle Vorgaben und Strukturen

(Quelle: Maslach, 2001)

Burnout ist einen Zustand der Erschöpfung und Frustration, verursacht durch unrealistische Erwartungen. Es ist ein Energieverschleiß, eine Erschöpfung aufgrund von Überforderungen, die von innen oder von außen – durch Familie, Arbeit, Freunde, Liebhaber, Wertesysteme oder die Gesellschaft- kommen kann und einer Person Energie, Bewältigungsmechanismen und innere Kraft raubt. Burnout ist ein Gefühlszustand, der begleitet ist von übermäßigem Stress, und der schließlich persönliche Motivationen, Einstellungen und Verhalten beeinträchtigt. (Quelle: Freudenberger, 1994, Seite 27)

Eine aktuelle Definition der Burnout-Krise besagt, dass im Falle einer Burnout-Krise die psychische Belastbarkeit bereits im mittleren Berufsalter abnimmt. Menschliche Überforderung und Enttäuschungen führen zu emotionaler Erschöpfung und Resignation. Der phasische Verlauf kann bis zur Entfremdung von sich selbst und zu völligem Rückzug von anderen Menschen führen und in Depressionen und körperliche Erkrankungen münden. (Quelle: Müller, 2004, Seite 18)

Warnsymptome für das Burnout-Syndrom:

In der Anfangsphase der Entstehung eines Burnout-Syndroms gibt es charakteristische Merkmale für die Entstehung. Zu diesen Anfangssymptomen des Burnout-Syndroms gehören beispielsweise:

• extremes Engagement für ein bestimmtes Ziel / bestimmte Ziele

• Hyperaktivität

• chronische Müdigkeit und körperliche sowie geistige Erschöpfung

• praktisch pausenloses Arbeiten, sodass es zum wichtigsten Lebensinhalt wird

• Verzicht auf Urlaub aber auch Erholungsphasen und Entspannungsphasen

• die Menschen fühlen sich unentbehrlich und vollkommen

• die Menschen qualifizieren oftmals andere Menschen ab, um sich selbst (künstlich) zu erhöhen

• Burnout-Gefährdete sind oft bei Kollegen durch ihr Verhalten unbeliebt

• die Menschen ignorieren (zunehmend) ihre eigenen Bedürfnisse

• möglicherweise Gewichtsabnahme und Mangelerscheinungen durch unzureichende Ernährung bei gleichzeitig erhöhtem Bedarf

• verdrängen von Misserfolgen und gegebenenfalls andere dafür verantwortlich machen

• Beschränkung von sozialen Kontakten auf den Arbeitsbereich – private Kontakte verarmen oder werden vermieden, auch zum Lebenspartner und gegebenenfalls Kindern und anderen Verwandten

• Ablenkung (bis hin zur Sucht) in Alkohol (Alkoholismus), Spielen (Spielsucht), Drogen aber auch Internet- und Computeraktivitäten und Sex (Sexsucht)

• Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen (Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen)

• Drehschwindel und Neigung zu Tinnitus

• Angstzustände

„Vergleiche dich nicht! Du bist einzigartig in deiner Art – und genauso bist du okay. Du musst niemandem etwas beweisen. Weder durch das, was du dir leisten kannst, noch durch das, was du leistest. Und schon gar nicht dadurch, dass du die Grenzen deiner Leistungsfähigkeit missachtest, die du nun einmal hast, und die ganz wichtig für dich und deine Gesundheit sind!“

Die Diagnoseerstellung ist nicht einfach und sollte von Experten vorgenommen werden. Nach der Diagnose des Burnout-Syndroms erfolgt die Therapie. Dafür steht eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung. Aber neben der Therapie gibt es auch Möglichkeiten, für Menschen, die unter einem beginnenden Burnout leiden, Maßnahmen dagegen zu ergreifen. Diese Maßnahmen finden auch in der Burnout-Therapie durch Experten häufig Anwendung und haben sich bestens in der Therapie und Prophylaxe des Burnouts bewährt.

• Stressquellen und Energiefresser identifizieren und ihnen konstruktiv begegnen

• Entspannungs- und Aktivierungsverfahren

• Grenzen setzen und Nein-Sagen-Können

• Realistische Ziele setzen

• Soziale Unterstützung

• Zeitmanagement

• Positives Denken

• Psychotherapie (nur durch Psychotherapeuten!)

Soziale Unterstützung kann man nicht nur in Personen finden, sondern auch in Tieren (Haustiere), Tätigkeiten (Musikhören, Kochen, Fernsehen, Hobbys), Orten (Wald), in Gegenständen (Pflanzen) aber auch im Glauben. Welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen und welche neu geschaffen werden können, kann durch Unterstützung eines Mentaltrainings erarbeitet werden. Sinnvoll ist hier auch die therapeutische Beratung, damit der Patient nicht vom „Regen in die Traufe“ gerät.

Notwendige Maßnahmen:

- sofortige Umstellung negativer Lebensumstände

- kein Überengagement mehr

- Vermeidung von Isolation (Burnout – Betroffenen sind oftmals Einzelgänger) und Kontakt mit dem sozialen Umfeld durch

- sportliche und freizeitliche Aktivitäten

- strikte Trennung von Arbeit und Privat

- zeitweises Abstellen des Telefons

- kein Internet

- mindestens 7 – 8 Stunden Schlaf pro Nacht

- Gebrauch des Wortes „NEIN“

- Delegieren Sie Aufgaben

- Legen Sie Kreativpausen ein

- Entspannungstechniken durchführen

- Autogenes Training

- Yoga

- Thai Chi

- Chi-Gong

- Meditation

Leichtes Ausdauertraining wirkt sich generell positiv auf den Energiehaushalt aus (z. B. Laufen, Radfahren, Schwimmen) und wirkt antidepressiv. Zwei bis dreimal pro Woche joggen oder walken, ins Fitnessstudio gehen oder eine halbe Stunde mit dem Fahrrad fahren sollte schon ausreichen, um den Organismus auf Vordermann zu bringen und sie bei der konstruktiven Lebenseinstellung zu unterstützen.

Aber Achtung: Überanstrengen Sie sich nicht! Ein erschöpfter Organismus kann den Kampf gegen das Burnout nur schwer aufnehmen.

Sie sollten sich weder zeitlich noch mit einem bestimmten Leistungsanspruch unter Druck setzen. Eine besondere Maßnahme zur geistigen und körperlichen Entspannung ist zusätzlich das Relaxen mit Wellness Anwendungen (Massage, Wärmekabine, Sauna usw.) Dies sind Vorgehensweisen, die der Burnout-Betroffene nach Erkennung der Symptome sofort und selbständig durchführen kann. Da aber oft Paniksituationen vorliegen, können sie sich meist selbst nicht helfen. Aus diesem Grund sind Menschen aus dem sozialen Umfeld gefragt, mit denen diese schwierige Situation besprochen werden sollte.

Achtung!

Bitte kontaktieren sie zur Erstellung einer Diagnose den Arzt ihres Vertrauens. Dieser wird weitere Schritte setzen. Mentales Training soll – allenfalls nach Rücksprache mit dem Arzt oder Therapeuten – als notwendige Unterstützung in den bereits erwähnten Bereichen gesehen werden und kann eine ärztliche Behandlung keinesfalls ersetzen!

Vier-Seiten-Modell | Vier-Ohren-Modell

Das Vier-Seiten-Modell (auch Kommunikationsquadrat oder Vier-Ohren-Modell) ist ein Kommunikationsmodell von Friedemann Schulz von Thun. Nach diesem Modell enthält jede Nachricht vier Botschaften. Die vier Seiten einer Nachricht sind die Sache, die Selbstkundgabe, die Beziehung und der Appell.

Bezugnahme

Das Kommunikationsquadrat beschreibt die Mehrschichtigkeit einer menschlichen Äußerung. Es kombiniert Watzlawicks Postulat, dass jede Aussage auch einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt enthält, mit den drei Seiten des Organon-Modells von Karl Bühler, dass jede Deutung etwas über die Sache, über den Sender und einen Appell an den Empfänger enthält. Solche Modelle sind in der Linguistik auch als Modelle der Sprachfunktionen geläufig.

Die vier Seiten einer Nachricht

  • Die Sachebene beinhaltet die reinen Sachaussagen, Daten und Fakten, die in einer Nachricht enthalten sind.
  • In der Selbstoffenbarungsebene vermittelt der Sprecher – bewusst oder unbewusst – etwas über sein Selbstverständnis, seine Motive, Werte, Emotionen etc.
  • Auf der Beziehungsebene wird ausgedrückt bzw. aufgenommen, wie der Sender zum Empfänger steht und was er von ihm hält.
  • Der Appell beinhaltet einen Wunsch oder eine Handlungsaufforderung.

Der Sender sendet gleichzeitig vier Botschaften, er spricht sozusagen mit vier Schnäbeln. Der Empfänger empfängt gleichzeitig vier verschiedene Botschaften, er hört sozusagen mit vier Ohren. Oft hört und versteht der Empfänger aber etwas anderes, als der Sender gemeint und gesagt hat. Das führt zu Missverständnissen und in der Folge zu Konflikten. Das macht die zwischenmenschliche Kommunikation anfällig für Störungen.

Dabei kann jede einzelne der vier Ebenen missverstanden werden. Das klassische Beispiel von Schulz von Thun ist der Beifahrer, der zum Fahrer sagt “Du, die Ampel ist grün”. Der Fahrer wird, je nachdem mit welchem “Ohr” er gerade hört etwas ganz anderes verstehen und entsprechend ganz anders reagieren (während er auf der Sachebene die Tatsache “Die Ampel ist grün” verstehen wird, könnte er die gleiche Aussage als “Fahr endlich los!”-Aufforderung oder auf der Beziehungsebene als “Ich helfe Dir!”-Hilfe auffassen; oder mit “Ich habe es eilig!” einen Einblick in den eigenen Zustand geben (Selbstoffenbarung)). Auch die Gewichtung der vier Ebenen kann unterschiedlich gemeint, beziehungsweise verstanden werden. So kann der Sender beispielsweise das Gewicht der Nachricht auf den Appell gelegt haben, der Empfänger jedoch überwiegend den Beziehungshinweis empfangen. Dies ist nach dem Kommunikationsquadrat eine der Hauptursachen für Missverständnisse.

Die Sachebene / Der Sachinhalt

Worüber ich informiere:

Auf der Sachebene vermittelt der Sender der Nachricht Daten, Fakten und Sachverhalte. Aufgabe des Senders ist es, diese Informationen klar und verständlich zu senden.

Mit dem Sachohr prüft der Empfänger, ob die Sachbotschaft die Kriterien der Wahrheit (wahr/unwahr), der Relevanz (von Belang/belanglos) und der Hinlänglichkeit (ausreichend/ergänzungsbedürftig) erfüllt.

In einem eingespielten Team ist die Sachebene meist klar und bedarf nur weniger Worte.

Die Selbstoffenbarung

Was ich von mir selbst kundgebe:

In jeder Nachricht stecken auch Informationen über die Person des Senders. Diese Botschaft besteht aus einer bewussten, gewollten Selbstdarstellung, und gleichzeitig aus einer unfreiwilligen dem Sender nicht bewussten Selbstenthüllung (siehe Johari-Fenster). Jede Nachricht wird somit zu einer Information über die Persönlichkeit des Senders.

Das Selbstoffenbarungs-Ohr des Empfängers lauscht darauf, welche Informationen über den Sender in der Nachricht enthalten sind (Ich-Botschaften).

Die Beziehungsebene

Was ich von dir halte (Du-Botschaft) und wie wir zueinander stehen (Wir-Botschaft):

Auf der Beziehungsebene kommt zum Ausdruck, wie der Sender zum Empfänger steht und was er von ihm hält. Je nachdem, wie er ihn anspricht, (Art der Formulierung, Körpersprache, Tonfall…) drückt er Wertschätzung, Respekt, Wohlwollen, Gleichgültigkeit, Verachtung o.ä. aus.

Abhängig davon, welche Botschaft im Beziehungs-Ohr des Empfängers ankommt, fühlt er sich entweder akzeptiert oder herabgesetzt, respektiert oder bevormundet. Eine gute Beziehung ist gekennzeichnet durch Kommunikation „von Gleich zu Gleich in gegenseitiger Wertschätzung.“

Der Appell

Wozu ich dich veranlassen möchte:

Wer sich äußert, will in der Regel auch etwas bewirken. Die Appell-Botschaft soll den Empfänger veranlassen, bestimmte Dinge zu tun oder zu unterlassen. Der Versuch, Einfluss zu nehmen, kann mehr oder weniger offen (Bitte) bzw. verdeckt (Manipulation) sein.

Auf dem Appell-Ohr fragt sich der Empfänger: „Was soll ich jetzt denken, machen oder fühlen?“

Zitat: “Mütter sind durch Kinder sehr appellgesteuert.”

Beispiel: “Mama! Die Schuhe…” – “Ja! Bin gleich da und ziehe sie dir an!”

Beispiel:

Ein Mann (zunächst Sender der Nachricht) und eine Frau (zunächst Empfängerin) sitzen beim Abendessen.

Sender (Mann) sagt: „Da ist etwas Grünes in der Suppe.“

Sachebene: Ich sehe etwas Grünes.
Selbstoffenbarung: Ich weiß nicht, was es ist.
Beziehung: Du wirst es wissen.
Appell: Sag mir bitte, was es ist!

Empfängerin (Frau) versteht: „Da ist etwas Grünes in der Suppe.“

Sachebene: Er sieht etwas Grünes.
Selbstoffenbarung: Ihm schmeckt das Essen nicht.
Beziehung: Er hält mich für eine schlechte Köchin.
Appell: Ich soll künftig nur noch kochen, was er mag.

Die Frau antwortet also: „Wenn es dir nicht schmeckt, kannst du ja selber kochen!“

Literatur:

Friedemann Schulz von Thun: Miteinander reden: Störungen und Klärungen. Psychologie der zwischenmenschlichen Kommunikation. Rowohlt, Reinbek 1981. ISBN 3499174898