Es gibt diese Momente im Training oder Wettkampf, in denen sich alles in dir zusammenzieht. Die Beine brennen, der Atem wird härter. Der Kopf meldet sich mit Sätzen wie: „Heute geht nichts mehr.“ „Ich bin leer.“ „Ich muss rausnehmen.“ Viele Sportlerinnen und Sportler deuten genau diesen Moment als rein körperliche Grenze. Doch so einfach ist es nicht. Genau hier wird es spannend – und genau hier beginnt mentale Stärke.
Eine Studie aus dem Radsport, die neun männliche Radsportler und Triathleten im Labor untersucht hat, liefert einen hochinteressanten Hinweis: Nicht allein die ermüdete Muskulatur entscheidet darüber, wann du eine Belastung abbrichst. Vielmehr scheint das Anstrengungsempfinden – also wie schwer sich Belastung für dich subjektiv anfühlt – eine zentrale Rolle zu spielen. Anders gesagt: Nicht nur deine Beine fahren mit. Dein Kopf fährt immer mit.
In diesem Artikel erfährst du, was genau in der Studie untersucht wurde, was die Ergebnisse für Training, Wettkampf und mentale Resilienz bedeuten und wie du daraus konkrete Praxisimpulse für deinen Sport, deinen Alltag und sogar für berufliche Belastungssituationen ableiten kannst. Du bekommst nicht nur Theorie, sondern auch umsetzbare Übungen aus Mentaltraining, Atemarbeit, Imagination, Selbstgesprächsregulation und mental fokussierter Routinenarbeit.
Worum es in der Studie wirklich geht
Die zentrale Frage: Stoppt zuerst der Muskel – oder der Kopf?
Die Studie trägt sinngemäß die provokante Frage in sich: „Der Kopf will, aber die Beine können nicht. Oder ist es umgekehrt?“ Untersucht wurde also, ob bei einer intensiven Ausdauerbelastung die Ermüdung vor allem durch die Muskulatur begrenzt wird – oder ob das Gehirn beziehungsweise die psychische Regulation der entscheidende limitierende Faktor ist.
Das ist keine theoretische Spitzfindigkeit. Diese Frage ist für den Leistungssport hochrelevant. Denn wenn Leistung nur durch Muskeln begrenzt würde, dann wären Trainingssteuerung, Regeneration und Leistungssteigerung vor allem physiologische Themen. Wenn aber das Gehirn, die Motivation, die Interpretation von Belastung und das bewusste Erleben von Anstrengung mitentscheiden, dann wird mentale Stärke zu einem echten Leistungsfaktor.
So lief die Untersuchung ab
In der Studie absolvierten neun männliche Radsportler und Triathleten mehrere Tests auf dem Fahrradergometer:
- einen Stufentest, um Belastungsbereiche zu bestimmen,
- einen ersten kurzen Maximalsprinttest,
- einen Dauertest bis zur Erschöpfung,
- direkt danach einen zweiten Maximalsprinttest.
Zusätzlich wurde während der Belastung immer wieder das subjektive Anstrengungsempfinden mit der Borg-RPE-Skala erfasst. Diese Skala misst vereinfacht gesagt, wie anstrengend sich die Belastung für die Person gerade anfühlt.
Der entscheidende Gedanke hinter diesem Aufbau war: Wenn die Muskulatur wirklich vollständig der limitierende Faktor wäre, dann dürfte nach dem Abbruch des Dauertests keine relevante Leistungssteigerung mehr möglich sein. Wenn jedoch direkt nach der Erschöpfung noch einmal deutlich mehr Leistung mobilisiert werden kann, spricht das dafür, dass nicht allein die Muskulatur die Grenze setzt.
Die wichtigsten Ergebnisse – verständlich und praxisnah eingeordnet
1. Die Muskulatur war ermüdet – aber nicht „am absoluten Ende“
Zwischen dem ersten und dem zweiten Sprinttest zeigte sich eine deutliche Leistungsabnahme. Das ist wichtig, denn es zeigt: Ja, die Muskulatur war ermüdet. Es wäre unseriös, körperliche Ermüdung kleinzureden. Die Beine waren nicht frisch. Die Leistung im zweiten Sprint lag signifikant unter jener des ersten Sprinttests.
Das bedeutet: Körperliche Ermüdung ist real. Sie spielt eine Rolle. Aber sie erklärt offenbar nicht das ganze Bild.
2. Trotz Erschöpfung konnten die Athleten danach noch einmal deutlich mehr leisten
Genau hier wird die Studie für den Mentalbereich so wertvoll. Direkt nach dem Dauertest bis zur Erschöpfung konnten die Athleten in einem kurzen Sprint noch einmal signifikant mehr Leistung erzeugen als am Ende des Dauertests selbst. Das ist der Kernbefund.
Wenn jemand gerade eine Belastung abbricht, weil er oder sie „nicht mehr kann“, dann erwarten viele intuitiv: Da geht nichts mehr. Die Studie zeigt jedoch: Es geht doch noch etwas. Nicht unbegrenzt. Nicht magisch. Aber mehr, als die Person im Moment des Abbruchs noch für möglich hielt.
Genau das ist ein mental hochrelevanter Punkt: Zwischen „Ich kann nicht mehr“ und „Mein Körper ist objektiv zu nichts mehr fähig“ liegt oft ein Unterschied.
3. Das Anstrengungsempfinden stieg stark an – und hing eng mit der Belastungsdauer zusammen
Die Athleten bewerteten die Belastung im Verlauf des Dauertests als immer anstrengender. Das klingt selbstverständlich, ist aber in der Forschung bedeutsam. Denn gerade dieses subjektive Anstrengungsempfinden korrelierte sehr stark mit der Dauer der Belastung. Je länger der Test dauerte, desto höher wurde das Gefühl von „Es wird zu viel“.
Für die Praxis heißt das: Leistung wird nicht nur durch Watt, Laktat oder Herzfrequenz gesteuert, sondern auch durch die innere Bewertung von Belastung. Das Erleben von Anstrengung ist kein Nebengeräusch. Es ist Teil des Leistungssystems.
4. Was die Studie zeigt – und was sie nicht zeigt
Ein professioneller Blick braucht immer auch kritische Einordnung. Die Studie liefert starke Hinweise, aber keine absolute Letztwahrheit. Es wurden nur neun männliche Athleten untersucht. Das Setting war ein Labor, kein realer Wettkampf. Motivation, Konkurrenzdruck, Publikum, Rennsituation und emotionale Dynamik eines echten Events lassen sich im Labor nur begrenzt abbilden.
Dennoch ist der Befund hochinteressant und anschlussfähig an sportpsychologische und psychobiologische Modelle: Ermüdung ist nicht nur ein Thema der Muskulatur, sondern auch der Wahrnehmung, Bewertung, Motivation und Selbstregulation.
Was das für dich als Sportler oder leistungsorientierten Menschen bedeutet
Deine Grenze ist nicht nur körperlich – sie ist auch mental organisiert
Viele Menschen trainieren hart an ihrem Körper, aber nur oberflächlich an ihrer mentalen Regulation. Sie verbessern Wattwerte, Intervalle, Trittökonomie und Ernährungsstrategie – aber sie trainieren zu wenig, wie sie mit innerem Druck, Selbstzweifeln, Erwartungsdruck und zunehmender subjektiver Belastung umgehen.
Gerade im Leistungssport ist das ein blinder Fleck. Denn in der entscheidenden Phase eines Wettkampfs entscheidet oft nicht mehr nur die physische Kapazität, sondern die Fähigkeit, bei hoher innerer Anstrengung klar, fokussiert und handlungsfähig zu bleiben.
Das betrifft übrigens nicht nur Sportler. Auch Führungskräfte, Unternehmerinnen, Teams in Veränderungsprozessen und Menschen in intensiven Lebensphasen kennen diesen Punkt: Die Aufgabe ist objektiv noch machbar – aber subjektiv fühlt sie sich bereits „zu viel“ an. Genau dort beginnt mentale Resilienz.
Das psychobiologische Prinzip: Wahrgenommene Anstrengung steuert Verhalten
Ein zentraler Gedanke aus der Studie und den zugrunde liegenden Modellen lautet: Menschen brechen Belastung nicht nur deshalb ab, weil der Muskel nicht mehr arbeiten kann, sondern weil die Belastung in der bewussten Wahrnehmung ein Niveau erreicht, das als nicht mehr aufrechterhaltbar erlebt wird.
Das ist ein entscheidender Unterschied. Denn was wahrgenommen wird, kann auch beeinflusst werden – durch Fokus, Erfahrung, Selbstgespräche, Motivation, Routinen, Atemregulation, Visualisierung und professionelles Mentaltraining.
Vier Ebenen, auf denen Erschöpfung entsteht – und auf denen du ansetzen kannst
1. Die mentale Ebene: Was du denkst, beeinflusst, was du leisten kannst
Gedanken sind nicht neutral. Wenn dein innerer Dialog unter Belastung kippt, kippt oft auch deine Leistung. Sätze wie „Ich breche ein“, „Heute bin ich zu schwach“ oder „Die anderen sind stärker“ erhöhen inneren Druck und verengen deine Aufmerksamkeit. Das macht die Belastung subjektiv schwerer.
Hilfreicher sind funktionale Selbstgespräche, wie:
- „Ich bleibe im nächsten Abschnitt sauber bei mir.“
- „Atmen. Druck aufs Pedal. Ruhig bleiben.“
- „Es ist hart – und ich kann mit hart umgehen.“
- „Ich fahre nicht gegen Schmerz. Ich fahre mit Struktur.“
2. Die emotionale Ebene: Wie du die Belastung interpretierst, verändert dein Erleben
Unter Druck reagieren viele nicht auf die Belastung selbst, sondern auf die Bedeutung, die sie ihr geben. Wer Anstrengung sofort als Gefahr interpretiert, erlebt schneller Kontrollverlust. Wer Anstrengung als Signal für Leistung, Entwicklung und Wachstumszone deutet, bleibt handlungsfähiger.
Das ist keine Schönfärberei. Es ist psychologische Reframing-Arbeit. Herausforderungen werden dadurch nicht kleiner – aber du wirst innerlich stabiler im Umgang mit ihnen.
3. Die körperliche Ebene: Dein Körper ist kein Gegner, sondern ein Informationssystem
Mentale Stärke bedeutet nicht, Körpersignale zu ignorieren. Im Gegenteil. Ein reifer mentaler Ansatz unterscheidet zwischen:
- normaler Wettkampf- und Belastungsanstrengung,
- mentaler Ermüdung,
- Stressüberlagerung,
- und echten Warnsignalen wie Überlastung, Verletzung oder gesundheitlicher Gefährdung.
Mentale Stärke heißt deshalb nicht: immer mehr, immer härter, immer länger. Mentale Stärke heißt: belastbar, bewusst und intelligent zu regulieren.
4. Die organisatorische Ebene: Auch Struktur beeinflusst Erschöpfung
Im Sport wie im Unternehmen ist Erschöpfung nicht nur individuell. Sie ist oft strukturell mitverursacht. Fehlende Routinen, unklare Ziele, ständiger Vergleich, schlechte Regeneration, unpassende Kommunikation im Team oder chaotische Wettkampfvorbereitung erhöhen das Anstrengungsempfinden massiv.
Genau deshalb ist die Brücke zu Change-Management, Unternehmensberatung, Supervision und Teamentwicklung so sinnvoll: Menschen ermüden nicht nur an Leistung. Sie ermüden auch an Unklarheit, Daueranspannung und fehlender Orientierung.
Praxis: Konkrete Tools, mit denen du dein Anstrengungsempfinden besser regulieren kannst
Tool 1: Die 3-Atemzüge-Reset-Routine
Wenn du merkst, dass dein Kopf eng wird, beginne nicht sofort mit härterem innerem Druck. Starte mit Regulation.
- Atme 4 Sekunden durch die Nase ein.
- Atme 6 bis 8 Sekunden ruhig durch den Mund aus.
- Wiederhole das dreimal bewusst.
Diese Mini-Routine hilft dir, dein Nervensystem zu beruhigen, den Fokus zurückzuholen und nicht reflexhaft in Alarmdenken zu kippen. Gerade vor Belastungsspitzen, vor Starts oder in mentalen Krisenmomenten wirkt das oft stärker als ein aggressives „Reiß dich zusammen“.
Tool 2: Belastung in kleine mentale Abschnitte teilen
Ein klassischer Fehler unter Druck ist, die gesamte Restdistanz emotional auf einmal zu tragen. Das erzeugt Überforderung. Teile Belastung deshalb in kleine, kontrollierbare Blöcke:
- bis zur nächsten Kurve,
- bis zur nächsten Minute,
- bis zur nächsten Verpflegung,
- bis zum nächsten sauberen Rhythmuswechsel.
Diese Technik reduziert das gefühlte Ausmaß der Aufgabe. Im Coaching nennen wir das häufig Chunking. Es ist eine der wirksamsten Methoden gegen subjektive Überwältigung.
Tool 3: Funktionale Selbstgespräche statt innerer Sabotage
Beobachte im Training ganz bewusst, welche Sätze bei dir unter Belastung auftauchen. Schreibe dir danach drei typische hinderliche Aussagen auf – und formuliere für jede einen funktionalen Ersatzsatz.
Beispiel:
- Hinderlich: „Ich bin komplett leer.“
- Hilfreich: „Ich bin belastet – und ich finde meinen nächsten Schritt.“
- Hinderlich: „Das halte ich niemals durch.“
- Hilfreich: „Ich halte jetzt diesen Abschnitt sauber.“
- Hinderlich: „Alle anderen sind stärker.“
- Hilfreich: „Ich bleibe bei meinem Rhythmus und meiner Aufgabe.“
Tool 4: Imagination vor Belastungssituationen
Imagination ist weit mehr als positives Denken. Wenn du Belastungssituationen mental sauber vorwegnimmst, trainierst du neuronale Vorbereitung. Stell dir vor dem Training oder Wettkampf nicht nur den Idealfall vor, sondern auch den kritischen Moment:
- Wann wird es hart?
- Was wirst du dann vermutlich denken?
- Wie willst du atmen?
- Welchen Fokuspunkt setzt du?
- Welchen Satz sagst du dir?
So entsteht mentale Vorwegnahme statt Überraschungsstress.
Tool 5: Hypnotische Fokussierung und innere Anker
Aus der Hypnose und mental fokussierten Trancearbeit kennen wir die Kraft innerer Anker. Das muss nicht spektakulär sein. Ein Wort, ein Bild, eine Bewegung können zum stabilisierenden Trigger werden. Manche Sportler arbeiten mit inneren Bildern wie „ruhiger Druck“, „klarer Zug“, „langer Atem“ oder „stabiler Rhythmus“.
Wichtig ist: Der Anker muss vorher trainiert werden, nicht erst im Krisenmoment. In professioneller Begleitung kann mit solchen Techniken sehr präzise gearbeitet werden – etwa zur Reduktion von Versagensangst, zur Stabilisierung nach Rückschlägen oder zur Verbesserung von Fokus und Selbstvertrauen.
Tool 6: Mentale Ermüdung ernst nehmen – nicht nur körperliche
Viele Leistungseinbrüche entstehen nicht nur durch schwere Beine, sondern durch schwere Köpfe. Schlechter Schlaf, ständige Erreichbarkeit, private Konflikte, Dauervergleiche auf Social Media, ungelöste Teamspannungen oder beruflicher Veränderungsdruck wirken sich direkt auf das Anstrengungsempfinden aus.
Frage dich regelmäßig:
- Bin ich körperlich müde oder mental überladen?
- Was kostet mich gerade am meisten Energie?
- Was würde heute meinen Fokus wirklich entlasten?
Tool 7: Eine kurze Nachbelastungs-Routine für Resilienz
Nach intensiven Einheiten endet das Training nicht mit dem letzten Intervall. Gerade dann beginnt die mentale Verarbeitung. Eine einfache 5-Minuten-Routine:
- 1 Minute ruhig atmen.
- 1 Minute körperlich scannen: Wo sitzt noch Spannung?
- 1 Minute notieren: Was hat heute mental gut funktioniert?
- 1 Minute notieren: Wo bin ich gekippt?
- 1 Minute festlegen: Was trainiere ich beim nächsten Mal bewusst?
So baust du nicht nur Fitness auf, sondern Lernschleifen. Und genau dort wächst mentale Resilienz.
Warum professionelle Begleitung ein sinnvoller Hebel ist
Viele Menschen versuchen, mentale Stärke allein über Disziplin aufzubauen. Das funktioniert bis zu einem gewissen Grad. Doch blinde Flecken bleiben oft unsichtbar, solange du nur in deinem eigenen System unterwegs bist.
Professionelle Begleitung durch Mentalcoaching und Sportmentaltraining kann deshalb ein echter Hebel sein, weil sie dir hilft:
- deine individuellen Belastungsmuster zu erkennen,
- Selbstgespräche und Fokus gezielt zu trainieren,
- mentale Ermüdung von körperlicher Ermüdung zu unterscheiden,
- Routinen für Wettkampf, Führung und Veränderung aufzubauen,
- Rückschläge in Entwicklung zu verwandeln,
- und Leistung nicht nur härter, sondern klüger zu gestalten.
Gerade bei wiederkehrendem Druck, Selbstzweifeln, Versagensangst, Konzentrationsproblemen, Einbrüchen unter Erwartungsdruck oder stockenden Veränderungsprozessen ist professionelle Unterstützung kein Zeichen von Schwäche. Sie ist Ausdruck von Reife, Klarheit und Verantwortung.
Fazit: Dein Kopf ist nicht gegen dich – er ist trainierbar
Die Studie aus dem Radsport macht eines sehr deutlich: Erschöpfung ist mehr als ein Muskelthema. Ja, der Körper ermüdet. Ja, die Beine werden schwer. Aber der Abbruch einer Belastung wird offenbar wesentlich mitgesteuert durch das, was du wahrnimmst, wie du Belastung bewertest, wie motiviert du bist und wie gut du dich unter Druck regulieren kannst.
Das ist eine gute Nachricht. Denn was mental mitsteuert, lässt sich auch mental entwickeln. Genau hier liegen Chancen – für Sportlerinnen und Sportler, für Musiker, für Führungskräfte, für Teams und für Menschen in Veränderungsphasen. Herausforderungen werden dadurch nicht kleiner. Aber du wirst größer im Umgang mit ihnen.
Deine nächsten Schritte
- 1. Beobachte eine Woche lang deinen inneren Dialog unter Belastung: Welche drei Sätze schwächen dich – und welche drei ersetzen sie künftig?
- 2. Führe vor intensiven Einheiten bewusst eine 3-Atemzüge-Reset-Routine ein: kurz, simpel, wirksam.
- 3. Teile harte Belastungen in kleine mentale Abschnitte: nicht die ganze Strecke tragen, sondern den nächsten sauberen Schritt.
- 4. Prüfe ehrlich deine Ermüdung: Ist sie körperlich, mental, emotional oder strukturell bedingt?
- 5. Hole dir Begleitung, wenn du an wiederkehrenden Mustern hängst: Gerade dort, wo du dich im Kreis drehst, beginnt echte Entwicklung oft im Dialog mit einem professionellen Sparringspartner.
Wenn du lernen willst, unter Druck klarer zu bleiben, mentale Stärke gezielt zu trainieren und Leistung nicht nur über Härte, sondern über bewusste Selbstregulation zu entwickeln, dann kann professionelle Begleitung durch Mentalcoaching und Sportmentaltraining ein entscheidender nächster Schritt sein.
Quelle:
Borkowsky, L., Brückner, J.-P., & Kratzenstein, S. (2020). Ermüdung im Radsport: Der Kopf will, aber die Beine können nicht. – Oder umgekehrt? Forschungsbericht. Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Sportwissenschaft / CAU Motion Lab.
Michael Deutschmann, MSc
Zert. Change-Manager, Akad. Mentalcoach & Supervisor
Persönlichkeits-, Team- & Organisationsentwicklung
6432 Sautens | Dorfstraße 88
Ötztal | Tirol
Mental Austria – Mentalcoaching & Supervision
Psychologische Beratung – Psychosoziale Beratung
Businesstraining . Vision Michael Deutschmann KG
Unternehmensberatung
📧 info@businesstraining.vision
Herzliche Grüße
Michael Deutschmann, MSc
Akad. Mentalcoach & Supervisor















































